Chiang Mai – Cha-am 2.- 21.06.2013

Nach fünf Tagen in Chiang Mai satteln wir zum letzten Mal zu zweit unsere Stahlesel und nehmen den Weg Richtung Süden unter die Räder. Die ersten zwei Tage überraschen uns mit hügliger Topographie und schweisstreibenden Temperaturen von bis zu 40 Grad. Dennoch geniessen wir unsere Fahrt vorbei an Reisfeldern, unzähligen Wats, riesigen Buddhas und üppigen Regenwäldern.

Wir legen eine erste Pause in Sukhothai ein, wo von der Mitte des 13. bis ins späte 14. Jahrhundert ein Königreich blühte. Sukhothai umfasst ein 45 km2 grosses Gebiet mit teilweise wieder aufgebauten Ruinen und gehört zu den am meisten besuchten antiken Stätten Thailands. Mit gemieteten Fahrräder sausen wir durch den eindrücklichen Geschichtspark.

Je weiter wir uns Bangkok nähern, desto dichter wird der Verkehr und umso mehr klettern die Temperaturen in die Höhe. Wir sind überrascht, dass wir praktisch nur neuen, bulligen Autos begegnen, wovon die Mehrheit Pickups sind. Im Gegensatz zu Indien sind die thailändischen Fahrer überaus rücksichtsvoll und auch das stressige Hupen der letzten fünf Monate von Mumbai bis Ladakh vermissen wir überhaupt nicht. So geniessen wir unsere Fahrt auch wenn der Wechsel in dieses feuchtwarme, subtropische Klima uns müde macht. Trotzdem fahren wir mit einem Schnitt von 100 Kilometern pro Tag und stellen mit 141 Kilometer sogar einen neuen ride2east Rekord auf.

Auch unsere vorgängigen Inspektionen bei der Hotelsuche müssen wir nicht mehr so gründlich durchführen, weil wir immer saubere Zimmer vorfinden und dies zu gleichen oder sogar tieferen Preisen als in Indien. Jeden Morgen freuen wir uns auf auf eine leckere Nudelsuppe zum Frühstück an einem der vielen Strassenstände und stürzen uns während der Fahrt unter der brütenden Sonne in jedes auftauchende Amazon-Café (ungefähr alle 30 Kilometer bei bestimmten Tankstellen), um uns mit einem Ice Cappuccino herunter zu kühlen.

Nach über 1’000 Kilometern erreichen wir die kleine, am thailändischen Golf gelegene Fischerstadt Cha-am und quartieren uns im Seaside Guesthouse ein, wo wir dank dem deutsch – thailändischem Managerpaar in den Genuss von frischen Semmeln, Käse und Wurst zum Frühstück kommen. Da die Hauptsaison hier erst von Oktober bis Mai ist, sind wir fast die einzigen am Strand.

Die letzten Tage hier geniessen wir mit feinem Seafood essen, Sonne tanken, im Meer schwimmen und Mai Tai schlürfen (den letzten Alkohol haben wir in Istanbul getrunken).

Leider geht das ride2east Abenteuer in gut einer Woche in Bangkok zu Ende. Vreni fliegt von dort in die Schweiz zurück, während Andi für einen Tag nach Hong Kong fliegt, um das chinesische Visum zu beantragen. Er will von hier über Laos nach China radeln, um die Freiheit des Reisens noch etwas länger auszukosten. Ob und in welcher Form er seine Eindrücke und Erlebnisse online präsentieren wird, werden wir euch auf unserer Homepage bekannt geben.

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Eine Antwort zu Chiang Mai – Cha-am 2.- 21.06.2013

  1. Bea Zürcher schreibt:

    Schade, dass eure gemeinsame Reise bald zu Ende geht. Hoffentlich gibt es dann von Andi weiterhin zu Lesen. Es war auch für uns Daheimgebliebene eine tolle Reise und ich freute mich immer auf den nächsten Newsletter und die Fotos. Vreni, komm gut nachhause und dir Andi wünsche ich ganz viel Glück und Reiselust für das nächste Abenteuer. Ich grüsse euch auch aus Cha-am im Zugerländlii

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